FEUERWEHR  

   

VEREIN  

   

KONTAKT  

   

Feuerwehr Schlaitz

Rauchmelderpflicht ab dem 01.01.2016

Details

Pflicht zur Installation von Rauchmeldern bis zum 31.12.2015

Seit dem 15.03.2006 gilt in Sachsen-Anhalt die Pflicht zum Einbau  eines Rauchmelders in Neu- und Umbauten sowie in bestehenden Wohnen, wobei für letztere eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2015 gilt. Dies geht aus der BauO LSA §47 Absatz 4 hervor, worin der Einbau mindestens eines Rauchmelders in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, über die Rettungswege aus Aufenthaltsräumen führen, festgelegt ist. Eine Regelung über die Verantwortlichkeit  gibt es nicht es kann aber davon Ausgegangen werden, dass diese beim Eigentümer liegt.

Wir haben noch einmal kurz ein paar Information zusammengestellt, weshalb die Installation von Rauchmeldern Leben retten kann.

Warum Rauchmelder:

70% der ca 500 Menschen die pro Jahr bei Feuern sterben, werden nachts im Schlaf vom Feuer getötet. In 90% der Fälle werden diese aber nicht durch die Flammen selbst getötet, sondern durch giftige Rauchgase die dabei entstehen und bereits nach wenigen Atemzügen zur Bewusstlosigkeit oder sofortigen Tod führen.

 

Oft bleiben nur 2 Minuten um sich in Sicherheit zu bringen. Ca. 6000 Menschen erleiden jährlich Langzeitschäden durch Brandrauch oder Feuer.

Auf Grund der Tatsache, dass nachts der Geruchsinn nicht aktiv ist empfiehlt sich eine akustische Warneinrichtung um rechtzeitig gewarnt zu werden.

 

Wie Entsteht Brandrauch:

Voraussetzung für einen  Verbrennungsprozess ist das richtige Mengenverhältnis beim Zusammentreffen eines brennbaren Stoffes Wärme und Sauerstoff.

Während des Prozessen entsteht ein Aerosol welches sich aus Abgasen, Staubpartikeln (Ruß, Flugasche) und Nebeltröpfchen (Wasser, Öldämpfe, Säuredämpfe) zusammensetzt, welches als Rauch bekannt ist.

Bevor die eigentliche Verbrennung fester Stoffe beginnt geht die Bildung eines zündfähigen Dampf-Luft-Gemisches bei Erreichen der Temperatur des Flammpunktes voraus.

Bereits die Entzündung einer kleinen Brennstoffmenge z.B. durch einen Funken, kann dazu führen, dass die freigesetzte Wärme die Umgebungstemperatur erhöht und es zu einer thermischen Kettenreaktion kommt. Aufgrund dieser Wärmeentwicklung  sammeln sich unter dem Zündpunkt entstehende Gase (z.B. aus Möbeln) zusammen mit Rauch unter der Decke und heizen sich auf 500-600°C auf.

Dadurch werden weitere Einrichtungsgegenstände in Brandgesetzt und innerhalb kürzester Zeit steht ein ganzes Zimmer in Flammen. Dieser sogenannte Flash-Over bereits nach 2-3 Minuten eintreten und eine Hitze von bis zu 1000°C entwickeln. Wird dann durch das Öffnen einer Tür Sauerstoff hinzugefügt kommt es zu einer Durchzündung des heißen Gasgemisches, dem sogenannten Backdraft, und die es gibt kaum noch eine Überlebenschance.

Da der Zeitraum zwischen der Entstehung eines Brandes meist nur 2 bis 3 Minuten beträgt, muss eine im Raum befindliche Person sich innerhalb dieses Zeit in Sicherheit bringen können.  Rauchmelder können schon geringe Mengen Brandrauch zuverlässig feststellen und durch einen Alarm Personen rechtzeitig warnen.

Zusammensetzung und Auswirkungen von Brandrauch:

Durch die unterschiedlichen Materialien die sich in einem Raum befinden entstehen bei deren Verbrennung verschiedenste giftige Gase, wovon viele geruchlos sind. 

Für alle Bestandteile von Brandrauch gilt, dass sie der Gesundheit des Menschen massiv schaden können. Diese schädliche Wirkung beruht allerdings auf verschiedenen Mechanismen: Während zum Beispiel Kohlendioxid “nur” den Sauerstoff verdrängt und daher zum Ersticken führt, wirkt Kohlendioxid als Gift. Andere Gase wie zum Beispiel Chlorwasserstoff oder Schwefeldioxid zeigen (auf den Schleimhäuten, in den Augen usw.) ätzende Eigenschaften. Schließlich können Rußpartikel und Dioxine durch ihre Krebs erregende Wirkung Langzeitschäden hervorrufen.

Funktionsprinzip eines Rauchmelders:

Quellen:

http://www.rauchmelderpflicht.eu/

http://www.rauchmelder-home.de/

http://rauchmelderpflicht.net/

http://www.lfv-rlp.de/hp/rauchmelder/index.htm

 

   

Notruf  

Gemeinde Muldestausee
   

Unwetterwarnungen  

© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)
   

Infos  

   
© ALLROUNDER